Akne/Pickel

Akne vulgaris ist die häufigste Hauterkrankung weltweit, an der hauptsächlich Jugendliche, aber auch viele Erwachsene leiden. Sie äußerst sich – je nach Schweregrad – in Form von Mitessern, Pickeln, entzündlichen Knoten und einer sehr unruhigen Haut.

Gemeinsam ist allen Schweregraden, dass die Akne vulgaris meist durch eine Hormonumstellung, wie beispielweise während der Pubertät, der Schwangerschaft oder den Wechseljahren, und somit einem Ungleichgewicht in der Hormonzusammensetzung zwischen Östrogenen und Androgenen ausgelöst wird. Hielt sich lange die These aufrecht, dass falsche Ernährung für ihre Entstehung verantwortlich sei, konnte diese widerlegt werden, auch wenn es Lebensmittel gibt, die die Entstehung von Akne begünstigen können, wie unter anderem Milch oder stark fett- oder zuckerhaltige Speisen. Auch Medikamente können Akne fördern. Heute weiß man aber, dass in den meisten Fällen Androgene, also die männlichen Geschlechtshormone (die jedoch auch bei jeder Frau vorkommen) Akne hervorrufen – oftmals sind deshalb Jungs beziehungsweise Männer häufiger betroffen als Mädchen beziehungsweise Frauen.

Androgene stimulieren Mitesser, die Zunahme des Talgdrüsenvolumens und die Talgproduktion. Hieraus resultiert dann ein Missverhältnis zwischen Porengröße und Talgproduktion, es kommt zu einem Stau des Talges sowie zu einer bakteriellen Sekundärproduktion, da die Hautbarriere geschädigt und somit anfälliger für Bakterien ist: Pickel können gedeihen. Das Wichtigste ist deshalb, die Hautbarriere wieder zu stärken und somit die Ausbreitung von Bakterien auf der Haut zu minimieren beziehungsweise zu stoppen. Dies erreicht man mit der richtigen Pflege der geplagten Haut.

Die richtige Pflege bei Akne vulgaris:

1. Waschen, aber richtig: Achten Sie auf reine milde Kosmetika, denn hier liegt wahrlich der Schlüssel zum Hautglück – und man sollte zwingend darauf achten. Die Basis ist eine milde beruhigende Reinigung, die die Haut weder austrocknet, noch reizt, wie unser Arganim sensitives Reinigungsgel, das dank Aloe Vera entzündungshemmend wirkt und Feuchtigkeit spendet. Zwei Mal pro Tag (morgens und abends) sollte die Haut gereinigt werden. Wichtig: Der pH-Wert sollte im sauren Bereich und deshalb nicht über 5,5 liegen.

2. Auf Arganöl setzen: Verstopfte Poren verursachen Pickel und Mitesser – deshalb denken viele Menschen, dass Öle nicht zur Pflege von fettiger Haut eingesetzt werden sollten. Aber falsch gedacht: Zumindest reines Arganöl, wie unser Arganim Arganöl, eignet sich hervorragend bei Akne, denn es vereint viele Benefits in sich:

– Arganöl ist nicht komedogen und reguliert die Talgproduktion – somit wird die Entstehung von Pickel und Mitessern langfristig minimiert.

– Es ist sogar wissenschaftlich belegt, dass Arganöl bei Akne hilft, denn es wirkt ebenso desinfizierend und entzündungshemmend und regt die Durchblutung in den tieferen Hautschichten an: Dadurch regeneriert sich die Haut schneller, die Hautbarriere wird gestärkt, Bakterien können sich nicht mehr so schnell verbreiten, die Pickel verschwinden nach und nach.

– Das Besondere an Arganöl: Es nährt die Haut mit wichtigen Stoffen , während es Entzündungen mindert, und versorgt sie mit Feuchtigkeit, ohne dass diese fettig aussieht.

3. Mit „Erde“ behandeln: Ebenfalls mild und natürlich reinigend sind Heilerde, Tonerde oder Lavaerde (wie unsere Arganim Ghassoul-Erde), sofern sie rein und nicht stark verarbeitet angeboten werden. Sie alle regen die Durchblutung an und entfernen Fett, Talg und Hautschuppen. Lavaerde ist ein besonders sanftes und mildes Naturkosmetik Produkt. Sie reinigt gründlich Haut und Haare – und sie wird erst kurz vor Benutzung frisch von Ihnen selbst angerührt. Das Besondere: Lavaerde enthält viele Mineralstoffe und pflegt nicht nur die Gesichtshaut, sondern auch Körper und Haare. 1 Produkt, viele Möglichkeiten!

4. Auf „nicht komedogen“ achten: Wichtig ist es darauf zu achten, dass man Produkte wählt, die als ‚nicht komedogen‘ ausgewiesen sind. Komedogene Stoffe nämlich fördern die Entstehung von Mitessern!

 

Darauf sollten sie bei Akne verzichten:

1. Produkte mit Alkohol: Kosmetika, die Alkohol enthalten, können austrocknend wirken, was aber nicht zum gewünschten Erfolg führt. Trockene Haut kann schnell schuppig werden und damit die Hautbarriere stören, somit können wieder vermehrt Pickel sprießen.

 

2. Finger weg von Pickeln: Pickel sollten auf keinen Fall ausgedrückt werden, dies kann zu einer Narbenbildung führen.

 

 

 

3. Raus aus der Sonne und Schwüle: Sonne sollte gemieden werden. Sonnenbrand und Hitze verstärken Akne wie ein bakterieller Brandbeschleuniger. Tabu sind deshalb auch Sauna, Solarium und Dampfbäder.

 

 

4. Milch, Fett, Zucker: Auch von innen können Sie Ihren Beitrag im Kampf gegen Akne leisten. Verzichten Sie nach Möglichkeit auf Milchprodukte sowie stark fett- oder zuckerhaltige Speisen, denn diese können Akne begünstigen.

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