Arganöl

ARGANÖL – Geschichte und Entstehung

Die Geschichte des geliebten Arganöl ist lang. Arganbäume gehören zu den ältesten Bäumen der Welt werden auch als Relikt aus der Tertiärzeit angesehen. Das ist immerhin schon 80 Millionen Jahre her. War er früher von Nordafrika bis ins heutige Mitteleuropa verbreitet, so gedeiht der Arganbaum heute nur noch in einer ca. 8.000 Quadratkilometer großen wüsten ähnlichen Region im Südwesten Marokkos. Dieses Gebiet wurde von der UNESCO zum Biosphärenreservat sowie die jahrhundertealten Kenntnisse und Praktiken zur Nutzung des Baumes und seiner Früchte sowie die Herstellung von Arganöl zum UNESCO Weltkulturerbe anerkannt. Der Baum, der über bedornte Äste verfügt, kann etwa zehn Meter hoch werden, der Durchmesser der Baumkrone allerdings bis zu 50 Meter betragen. Seine ausgeprägten Wurzeln reichen bis zu 30 Meter ins Erdreich – dadurch verhindert er Bodenerosion durch Wind und Wasser. Der trockenheitsresistente, immergrüne Arganbaum, der auch Arganie genannt wird, ist in der Lage, lange Dürreperioden und Temperaturen von bis zu 50 Grad Celsius problemlos zu überstehen. Seine Lebenserwartung liegt bei bis zu 400 Jahren.

Arganöl ist heute einer DER Beautybestseller, allerdings fristete der Arganbaum und somit auch sein Öl bis Mitte der 90er Jahre eine Art Schattendasein: Auf den Arganbaum wurde kaum Wert gelegt, Arganöl wurde schlecht vermarktet. Die Konsequenz: Während der 70er- und 80er-Jahren wurden hunderte Hektar Arganbäume gefällt, um für andere Nutzpflanzen Platz zu schaffen. Heute eine Erkenntnis, die schockiert. Doch mit der Zeit erkannte man den Wert von Arganöl durch seine besondere Zusammensetzung: Die an verschiedensten Fettsäuren, Vitaminen, Mineralien, Antioxidantien und Omega 6 reiche Arganfrucht, die einer gelben Pflaume ähnelt, schmeckt extrem bitter. Ihre Schale ist so dick wie eine Haselnuss und ziemlich hart. Im Fruchtfleisch versteckt befinden sich Samen so groß wie Sonnenblumenkerne. Aus diesen wird das wertvollste und teuerste Öl der Welt gewonnen. Rund 30 Kilogramm Kerne müssen gepresst werden, um einen Liter Arganöl zu gewinnen. Das erklärt auch, warum Arganöl als „Gold Marokkos“ bezeichnet wird.

 

Ziegen und die Herstellung von Arganöl

Wer schon einmal in Marokko war, der hat sie bestimmt gesehen: Ziegen, die behände auf Arganbäume klettern und es sich in luftiger Höhe schmecken lassen. Machen sie die Bäume kaputt? Nein! Aber Ziegen sind ein wichtiger Teil der Arganölgewinnung! Da die Ziegen in einer wüstenähnlichen Region leben, gibt es kaum Gras und andere Bodenpflanzen. Trotz tausenden von harten Dornen gelingt es den Ziegen, die Blätter und die kalorienreichen Früchte des Arganbaums zu fressen. Man muss dazu sagen, dass Ziegen wahrlich hart im Nehmen, sehr intelligent und wahre Lebenskünstler sind. Natürlich fressen die Ziegen auch die Kerne der Arganfrucht – aus denen das Öl gewonnen wird – mit, verdauen sie aber nicht. Ergo kommen die Kerne unverdaut am hinteren Ende wieder raus. Somit leisten die Ziegen eine große Hilfe für den Menschen. Aufgrund der Vielzahl an Dornen ist eine Ernte per Hand unmöglich. So müssen die Berber, das marokkanische Bauern- und Wandervolk, nur warten, bis die Kerne von den Ziegen ausgeschieden werden oder die reifen Früchte vom Boden fallen. Die Kerne können dann einfach vom Boden aufgesammelt und weiterverarbeitet werden. Andererseits müssten die Berber die Früchte mühevoll ernten, schälen, mahlen und verarbeiten. Die Erntezeit findet hauptsächlich zwischen Juli und September statt – ein wahrlich kurzer Zeitraum. Man sieht also, dass die Herstellung von Arganöl sehr aufwendig und zeitintensiv ist – natürlich ist auch das einer der Gründe, warum Arganöl teuer ist.

Die in der Sonne getrockneten Kerne, die bis zu 60% Öl enthalten, werden von den Berber-Frauen mit zwei Steinen aus der Schale gebrochen. Die Schalen werden eingelagert und nach der Trockenzeit als Tierfutter weiterverwendet. Die Mandeln, wie die Samen der Arganfrucht genannt werden, werden dann entweder kaltgepresst, um Arganöl für kosmetischen Zwecke herzustellen, oder sie werden für kulinarischen Zwecke geröstet. Kaltgepresst heißt, dass die Mandeln nicht mit Wasser in Kontakt kommen.

Heutzutage findet die Arganölherstellung kaum noch in mühevoller Handarbeit statt. Das Arganöl wird industriell durch modernste Methoden und Maschinen gewonnen, wobei die Wasserzugabe ganz entfällt. Dabei ist die Qualität des Öls in keiner Weise geringer als zur herkömmlichen Handpressung und der Ertrag sogar noch etwas höher. Insgesamt gibt es jährlich etwa einen Ertrag von 11 Millionen Litern Arganöl – im Vergleich dazu: Olivenöl gibt es rund 2,3 Milliarden Liter!

 

Warum Arganöl

Es gibt so viele Dinge in der Natur, die wir nicht kennen oder die wir nicht finden können. Das Arganöl, das in Südwestmarokko aus den Arganfrüchten des Arganbäumen gewonnen wird, ist ein wahres Wunder der Natur. Nicht nur für unsere Gesundheit ist es von großem Nutzen, sondern auch für unsere Schönheit.

Arganöl ist nicht nur ein Segen für die Haare, sondern es ist der natürlichste Feuchtigkeitsspender für ölige, sensible, normale oder trockene Haut. Darüber hinaus sorgt es für eine schnelle Heilung bei Akne-Pickel-Problemen, hat eine große Anti Aging-Wirkung, verhindert die Entstehung von und mindert Dehnungsstreifen, ist die beste Lösung gegen Ekzeme, Psoriasis und Rosacea-Krankheiten, ernährt die Wimpern, macht sie dicht und ist die perfekte Pflege für Hände, Füße und Lippen. Es eignet sich sowohl als Pflege, als auch zur Reingung und zum Abschmniken. Eine natürlichere Rund-um-Pflege gibt es nicht. Im Gegensatz zu vielen anderen Ölen wirkt Arganöl auch bei dauerhaftem Einsatz NICHT austrocknend und es ist NICHT komedogen.

 

Warum Arganim Arganöl?

Arganöl wird oft unter dem Deckmantel „Bio Arganöl“ verkauft, obwohl dieses gar nicht rein ist und deswegen statt Nutzen, Schaden mit sich bringt. Qualität spielt für viele Hersteller leider keine Rolle. Aber wenn das Arganöl nicht über eine gute Qualität verfügt, wirkt es auch nicht.

Seit vielen Jahren benutzen wir als ganze Familie nur Arganöl und haben die vielen positiven Wirkungen selbst erlebt. Dadurch reifte bei uns der Wunsch, selbst Arganöl zu produzieren in bester Qualität und mit der Hoffnung, dass es jedem diese wunderbaren Ergebnisse wir uns beschert. Es ist nicht einfach, jede Stufe des Produktionsprozesses zu kontrollieren. Wir beobachten jeden Prozess vom Fruchtsammeln bis zum Trocknen, Pressen und zur Verpackung ganz genau. Vielleicht hört sich das wie ein Klischee an, aber Arganim Arganöl beseitzt die beste Qualität, die Sie auf dem Markt finden können – es ist 100% rein, enthält keine chemischen Zusatzstoffe oder Parfüm. Wir lassen es frisch pressen und importieren direkt nach Deutschland. mehr lesen

 

Mehrere tausend Menschen schenken ihr Vertrauen bereits unserer jungen Marke und erleben ihr eigenes Arganöl-Wunder. Wir freuen uns, wenn auch Sie es selbst ausprobieren und die Vorteile des Arganöls zu schätzen lernen.

FOLGE UNS AUF INSTAGRAM, wir posten regelmäßig Neuigkeiten und Tipps für Arganim Produkte. @arganim.de

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